Der mediale Zugang zur Hüfte, der Ludloff zugeschrieben wird, wurde ursprünglich für Operationen an gebeugten, abduzierten und nach außen rotierten Hüften entwickelt, d. h. Deformitäten, die durch bestimmte Arten angeborener Hüftluxationen verursacht werden.
Zu den Einsatzmöglichkeiten des medialen Zugangs zum Hüftgelenk gehören:
Die tiefe internervöse Ebene für den medialen Zugang zum Hüftgelenk liegt zwischen dem Musculus adductor brevis und dem Musculus adductor magnus:
Zu den gefährdeten Strukturen beim medialen Zugang zum Hüftgelenk gehören:
Das Adduktorenkompartiment des Oberschenkels besteht aus drei Muskelschichten, wobei zwischen jedem Schichtpaar die beiden Abschnitte des N. obturatorius verlaufen.
Der M. adductor longus ist der einzige Muskel der Adduktorengruppe, der an seinem Sehnenansatz gut tastbar ist. Seine Struktur wird bei der oberflächlichen chirurgischen Präparation im Detail betrachtet.
Verpasse keine neuen Stipendien, Unis & Tipps zum Auslandsstudium!