Die Morton-Neurom-Injektionsbehandlung mit Steroiden bietet einen speziellen Ansatz zur Linderung der Plantardigitalneuritis des Fußes, allgemein bekannt als Morton-Neurom.
Dieser Zustand ist durch starke brennende Schmerzen oder Parästhesien im Raum zwischen den Mittelfußköpfchen, insbesondere zwischen dem dritten und vierten Mittelfußknochen, gekennzeichnet.
Bei diesem Zustand kommt es typischerweise zu einer unangenehmen Schwellung des N. digitalis communis unterhalb des Ligamentum intermetatarsale transversum. Sie tritt häufig zwischen dem dritten und vierten Mittelfußknochen auf, entweder zwischen oder leicht distal der Mittelfußköpfchen.
Patienten berichten häufig von brennenden Schmerzen in der Vorgeschichte, insbesondere nachts, zusammen mit dem Gefühl, den Kopf zusammenzudrücken oder durch Überdehnung der Zehen übermäßigen Druck auf den Nerv auszuüben. Diese Symptome deuten typischerweise auf diese spezifische Erkrankung hin.
Die Injektion eines interdigitalen Neuroms ist in der Regel wirksam bei der Linderung der Symptome; Wenn der Patient jedoch weiterhin dünnbesohlte, zu hohe Absätze oder anderes ungeeignetes Schuhwerk trägt, besteht die Möglichkeit eines erneuten Auftretens der Symptome.
Um die Kompression nach der Injektion zu mildern, ist es vorteilhaft, in den ersten Wochen ein kleines Polster in der Nähe des Mittelfußköpfchens zu verwenden, um den Knochen anzuheben. Treten die Symptome erneut auf, ist es ratsam, dass der Patient einen Fußchirurgen aufsucht, um die chirurgischen Möglichkeiten zu prüfen.
Bei der Verabreichung von Injektionen in der Nähe von Nervengewebe ist es wichtig, mit Vorsicht vorzugehen, um plötzliche, starke Schmerzen zu vermeiden, die den Patienten beim Eintritt in den Nerv erschrecken könnten. Es ist wichtig, das Medikament um das Neurom herum und nicht direkt in den Nerv selbst zu applizieren, da dies möglicherweise zu bleibenden Schäden führen könnte.
Ultraschall kann bei der Morton-Neurom-Injektion und damit bei angemessen direkten therapeutischen Eingriffen mit guten kurzfristigen klinischen Ergebnissen eingesetzt werden.
In einer Studie: Mit der Sonographie werden Neurome deutlich als inkompressible echoarme Knötchen dargestellt, die das normalerweise echoarme Webspace-Fett ersetzen. Neurome waren von anderen Ursachen für Vorfußschmerzen zu unterscheiden, wie z. B. einer Synovitis des Großzehengrundgelenks und intermetatarsalen Schleimbeuteln. Die Größe der injizierten Neurome lag zwischen 4 und 19 mm.
Nach der Morton-Neurom-Injektion zeigten alle Neurome eine erhöhte Echogenität und/oder das Auftreten von sie umgebender Flüssigkeit, was die Lokalisierung der therapeutischen Mischung bestätigte.
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