Die Glutealbursa-Injektion mit Kortikosteroid wird zur Behandlung einer chronischen Schleimbeutelentzündung der Glutealbursa eingesetzt, die durch Überbeanspruchung oder einen Sturz auf das Gesäß entsteht.
Chronische Schleimbeutelentzündung ist durch Schmerzen und Druckempfindlichkeit im oberen seitlichen Quadranten des Gesäßes gekennzeichnet; schmerzhafte passive Beugung, Abduktion und Adduktion; widersetzte sich der Entführung und Verlängerung.
Die Schleimbeutel der Gesäßmuskulatur sind in Anzahl, Größe und Form unterschiedlich. Sie können tief bis zu den Gesäßmuskeln am Darmbeinblatt und auch zwischen den Schichten der drei Muskeln liegen. Die Platzierung der Nadel erfolgt durch Abtasten der Mitte der schmerzenden Stelle. Der Vergleich zwischen beiden Seiten ist jedoch wichtig, da dieser Bereich immer empfindlich ist.
Da im Bereich der Schleimbeutel keine größeren Blutgefäße oder Nerven vorhanden sind, ist die Injektion unkompliziert. Das Gefühl eines Widerstandsverlusts unter und innerhalb der Gesäßmuskeln leitet den Arzt bei der Ablagerung der Flüssigkeit. Von der Lendenwirbelsäule oder dem Iliosakralgelenk ausgehende Schmerzen können mit einer Schleimbeutelentzündung der Gesäßmuskulatur verwechselt werden. Das bloße Vorhandensein einer Druckempfindlichkeit in der Mitte des Gesäßes, die bei den meisten Menschen normal ist, sollte nicht als Diagnose einer Schleimbeutelentzündung angesehen werden.
Bei großen Personen kann eine längere Spinalnadel erforderlich sein.
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