Die subskapuläre Cortison-Injektion wird als Behandlungsmethode bei chronischer subskapulärer Tendinitis oder Schleimbeutelentzündung eingesetzt.
Im Falle einer Bursa subscapularis Injektion:
Im Falle einer subskapularen Sehneninjektion:
Die Subscapularis-Sehne setzt am medialen Rand des Tuberculum minus des Humerus an. Es ist an seinem Teno-Osseus-Ansatz etwa zwei Finger breit und besteht aus einer dünnen, faserigen Struktur, die sich bei der Palpation knöchern anfühlt. Die Bursa subscapularis liegt tief bis zur Sehne vor dem Schulterblatthals und kommuniziert meist mit der Gelenkkapsel der Schulter. Es ist ausnahmslos äußerst empfindlich beim Abtasten, auch wenn es nicht entzündet ist.
Es wird empfohlen, sich eine Woche lang auszuruhen, mit einem progressiven Dehn- und Kräftigungsprogramm der Rotatorenmanschette, wenn der Patient schmerzfrei ist. Bei Verletzungen durch sportliche Überlastung sollte auch die Ursache angegangen werden.
Eine Bursitis subscapularis und eine Tendinitis sind oft schwer zu unterscheiden. Der Schleimbeutel ist betroffen, wenn bei der Schalprobe mehr Schmerzen auftreten als bei der Widerstandsbewegung nach medialer Rotation und wenn die Palpationsempfindlichkeit größer als gewöhnlich ist. Wenn Schleimbeutel und Sehne gleichzeitig entzündet sind, können beide gleichzeitig infiltriert werden, indem man zuerst die Sehne durchschneidet und dann durch sie hindurchgeht, um den Schleimbeutel zu infiltrieren. Die Gesamtdosis wird auf 30 mg in einem Gesamtvolumen von 3 ml erhöht.
Verpasse keine neuen Stipendien, Unis & Tipps zum Auslandsstudium!